Vorstand

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen wird von einem der jüngsten Stiftungsvorstände geleitet.
Der ehrenamtlich tätige Vorstand vertritt die Stiftung, organisiert Projekte, startet Aktionen und erstellt Positionspapiere. Er verwaltet die Stiftungsgelder und erstellt den jährlichen Stiftungsbericht. Der Vorstand trifft sich mehrmals jährlich, um die Strategie und die Aktionen der Stiftung zu erörtern.


Anna Braam (Vorsitzende und Sprecherin)

geb. 1988, promoviert im Bereich „Nachhaltigkeit demokratischen Entscheidens“ an der Universität Oldenburg. Zuvor absolvierte sie den Masterstudiengang „Professional Public Decision Making“ an der Universität Bremen und widmete sich dort in ihrer Masterarbeit den wissenschaftlichen Grundlagen der Generationengerechtigkeit am Beispiel der nationalen Biodiversitätsstrategie. Den Bachelor Politikwissenschaft studierte Braam an den Universitäten Duisburg-Essen und Turku, Finnland. Braam gründete 2016 das Jugendforum „Next Generation“ im Bremer Übersee-Museum und engagiert sich in der UN-Klimapolitik als Jugend-Delegierte. Zudem ist Braam Mitglied im Jugendbündnis Zukunftsenergie (www.klimadelegation.de) sowie im Nationalen Netzwerk für Nachhaltigen Konsum der Bundesregierung.

Themen: Umwelt- und Klimapolitik, Jugendbeteiligung, Grundlagen der Generationengerechtigkeit, Rente

 

Yannick Haan

geb. 1986, arbeitet als Policy Advisor beim unabhängigen Think Tank iRights Lab. Er hat an der Europa-Universität Viadrina Intercultural Communication Studies studiert. Er war Smart City Manager bei der Stadt Wolfsburg, hat als Projektmanager bei Wissenschaft im Dialog unter anderem das Projekt „Hack your City“ organisiert und war zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Er ist Autor des Buches „Gesellschaft im digitalen Wandel – ein Handbuch“. Außerdem schreibt er regelmäßig Gastbeiträge in mehreren Tages- und Wochenzeitungen u.a. für die Zeit, die taz oder Deutschlandfunk Kultur. Der britische Think Tank Apolitical hat ihn auf die Liste der „World‘s 100 Most Influential Young People In Government“ aufgenommen. Daneben engagiert er sich seit mehreren Jahren im Bereich Digitalpolitik u.a. bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Er ist außerdem Vorsitzender der SPD Alexanderplatz und Mitglied in der medien- und netzpolitischen Kommission beim SPD Parteivorstand.

Themen: Bürger*innenrechte, Internet, Parteien und junge Menschen

 

(c) Brinkhoff-Mögenburg/Leuphana

Dr. Michael Rose

geb. 1986, ist Politikwissenschaftler, Autor des Fachbuchs ‚Zukünftige Generationen in der heutigen Demokratie‘ und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich ‚Governance und Nachhaltige Entwicklung‘ am Institut für Nachhaltigkeitssteuerung der Leuphana Universität Lüneburg. Nach seinem Studium in Bamberg forschte er in Düsseldorf am Graduiertenkolleg ‚Linkage in Democracy‘ theoretisch und empirisch zur politischen Repräsentation zukünftiger Generationen und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator am Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit der Bergischen Universität Wuppertal.

Themen: Nachhaltigkeitspolitik, Institutionen für zukünftige Generationen, Demokratie

 

 

 

Kuratorium

Das Kuratorium unterstützt die Arbeit des Stiftungsvorstandes.

Prof. Dr. Rolf Kreibich

ist seit 1981 Direktor und Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (www.izt.de), Berlin, seit 1988 Mitglied des Energiebeirates des Senats von Berlin, seit 1989 Wissenschaftliche Direktor der Internationalen Bauausstellung Emscher Park des Landes Nordrhein-Westfalen, seit 1990 Direktor des Sekretariats für Zukunftsforschung in Gelsenkirchen und seit 1993 Vorsitzender des Ausschusses für Immissionsschutz des Landes Brandenburg. Er schrieb ca. 400 Veröffentlichungen zur Bildungs-, Wissenschafts- und Technologiepolitik zur Umwelt-, Wirtschafts-, Arbeits- und Innovationsstrukturpolitik sowie zur Zukunftsforschung. Zur seinen Buchveröffentlichungen zählen u.a. Ökologisch Produzieren (1990), Zukunftsforschung und Politik (1991), Nachhaltige Entwicklung – Leitbild für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft (1996) sowie Wettbewerbsvorteile durch ökologische Dienstleistungen (1999).

Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn

ist seit 2016 wissenschaftlicher Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam. 2012 gründete er das Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung an der Universität Stuttgart (ZIRIUS), welches er bis 2017 als Direktor leitete. Zudem war er Ordinarius für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Neben seinem Engagement an der Universität Stuttgart war Renn Mitbegründer des Forschungsinstituts DIALOGIK. Er war und ist Mitglied in zahlreichen wichtigen Gremien, unter anderem war er von 2006 bis 2012 Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirates des Landes Baden-Württemberg. Prof. Renn ist (Ko-)Autor von zahlreichen Publikationen im Bereich der Technik- und Risikosoziologie.

 

Büroteam

 

Maria Lenk (Büroleiterin)

geb. 1990, ist seit Dezember 2016 Büroleiterin der SRzG und koordiniert die Arbeit der Stiftung im Stiftungsbüro in Stuttgart.
Sie studierte Friedens- und Konfliktforschung im Master und fokussierte sich auf Transitional Justice und die Umsetzung nachhaltiger Gesellschaftskonzepte. Durch ihre Tätigkeit in der US-Botschaft und NGOs bringt sie Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit sowie im Projektmanagement mit. Seit 2018 vertritt sie die SRzG in der Jungen Rentenkommission. Sie engagiert sich ehrenamtlich in der Klimadelegation des Jugendbündnis Zukunftsenergie.

Themen: Rente, Klimapolitik, Jugendbeteiligung, Endlagersuche für radioaktive Abfälle

Kontakt:
kontakt@srzg.de
Tel. 0711 / 28052777

 

Franziska Scholl (Praktikantin)

geb. 1997, ist zurzeit Praktikantin im Büro der Stiftung. Sie studiert Politikwissenschaft im Bachelor an der Universität Mannheim. Franziska ist Mitglied der Studierendeninitiative Infinity, die sich dafür einsetzt, den Campusalltag nachhaltiger zu gestalten und die Studierenden für das Thema zu sensibilisieren. Ein besonderes Augenmerk fällt dabei auf die ökologische Facette von Nachhaltigkeit.