Vorstand

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen wird von einem der jüngsten Stiftungsvorstände geleitet.
Der ehrenamtlich tätige Vorstand vertritt die Stiftung, organisiert Projekte, startet Aktionen und erstellt Positionspapiere. Er verwaltet die Stiftungsgelder und erstellt den jährlichen Stiftungsbericht. Der Vorstand trifft sich mehrmals jährlich, um die Strategie und die Aktionen der Stiftung zu erörtern.

Carl-Georg Christoph Luft (Vorsitzender)

geb. 1989, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der evidenzbasierten Politikberatung des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE und befasst sich als Verhaltensökonom an der Bundeswehr-Universität mit der Optimierung der Altersvorsorgeentscheidungsarchitektur für Millennials, wofür er das Lambsdorff Stipendium der Naumann-Stiftung erhielt und auf Einladung des Nuffield College an der Universität Oxford forschte. Aufgrund seines finanzwirtschaftlichen Fokus an der Universität St Andrews, Goethe Universität Frankfurt und Copenhagen Business School sammelte der Wirtschaftswissenschaftler Erfahrungen in der Finanzindustrie und Unternehmensberatung. Er ist überdies Fellow der Royal Society of Arts.

Themen: Finanzielle Nachhaltigkeit, Rente und Pensionen, demographischer Wandel, Zukunft der Arbeit

Nicole Agit

geb. 1995, ist als Assistenz der Geschäftsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Deutschen UNESCO-Kommission tätig. Sie studierte den Master Soziologie vormals an der Universität Duisburg-Essen und ab dem SoSe 2022 in Bonn. Den Bachelor Soziologie studierte sie an der Philipps-Universität Marburg. Die dem Studium eigenen und selbst gewählten Schwerpunkte bestanden dabei vor allem in der Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Sozialstruktur- und Konfliktanalyse, Globalisierung und gesellschaftliche Entwicklung sowie politische Soziologie – wobei Ungleichheitsverhältnisse stets im Fokus standen. Ihre Bachelorarbeit widmete sie dem Thema „Care-Arbeit und Migration – Eine geschlechtersoziologische Analyse europäischer Versorgungsketten am Beispiel polnischer Live-In-Betreuung in Deutschland“.

Themen: Pflegepolitik, Kinderarmut, Partizipation

Sophie Neuendorf

geb. 1999, machte die Ausbildung zur Gesundheits-, und Krankenpflegerin an der Universitätsklinik Heidelberg und jetzt in Mannheim. Nach ihrer Mittleren Reife absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Universitätsmedizin Mannheim mit Schwerpunkt Kardiologie und Gerontologie. Seit Beginn der Ausbildung interessiert sie sich dafür, wie es jungen Leuten in und nach der Ausbildung ergeht – im gesamten Gesundheitssystem, besonders im Pflegebereich – und wie sie mit den Bedingungen im gesamten Gesundheitswesen umgehen.

Themen: Gesundheitswesen, Gesundheitspolitik, mentale Gesundheit, Pflege, Pflegepolitik

 


Jörg Tremmel

Gründer der SRzG. Tremmel war zwischen 2000-2008 für die Repräsentanz der Stiftung in den Medien zuständig, überlässt dies inzwischen jedoch der nächsten Generation. Seine primäre Rolle ist heute die Organisation der „Walkshops“ (siehe unten).

Kuratorium

Das Kuratorium unterstützt die Arbeit des Stiftungsvorstandes.

Prof. Dr. Rolf Kreibich

war 1968 Mitbegründer des ZBZ Zentrum Berlin für Zukunftsforschung. Von 1969 bis 1976 war er Präsident der Freien Universität Berlin. 1981 gründete er zusammen mit anderen Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern das  Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) Berlin, das er bis 2012 als Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer leitete. Von 1989 bis 1999 war er Mitglied des Direktoriums der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA Emscher Park) des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 1990 ist er Direktor des Sekretariats für Zukunftsforschung (SFZ) an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Technikfolgenabschätzung, Technikbewertung sowie Nachhaltigkeits- und Zukunftsforschung.
Er schrieb ca. 400 Veröffentlichungen zur Bildungs-, Wissenschafts- und Technologiepolitik, zur Umwelt-, Wirtschafts-, Arbeits- und Innovationsstrukturpolitik sowie zur Zukunftsforschung. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u.a. Ökologisch Produzieren (1990), Zukunftsforschung und Politik (1991), Nachhaltige Entwicklung – Leitbild für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft (1996) sowie Wettbewerbsvorteile durch ökologische Dienstleistungen (1999). Sein aktuelles Buch trägt den Titel „Die Menschheit zukunftsfähig machen: Plädoyer für eine zweite Aufklärung und nachhaltige Entwicklung“.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn

Prof. Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und emeritierter Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Er leitet zudem gemeinsam mit Dr. Rainer Kuhn und Agnes Lampke das gemeinnützige Forschungsinstitut Dialogik gGmbH zur Erforschung und Umsetzung innovativer Formen der Wissenschaftskommunikation und Partizipation. Renn studierte Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Sozialpsychologie und promovierte anschließend an der Universität Köln. Er arbeitete als Wissenschaftler und Hochschullehrer in Deutschland, den USA und der Schweiz. Renn erhielt viele Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, den Ehrendoktor der ETH Zürich und der Mid-Sweden University sowie die Ehrenprofessur der Technischen Universität München. Er ist unter anderem Mitglied der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina, der deutschen Akademie für Technikwissenschaften Acatech und der Berlin-Brandenburger Akademie der Wissenschaften (BBAW). Er ist Mitglied zahlreicher Kommissionen und Gremien zur Politikberatung, unter anderem Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirates des Landes Brandenburg. Ortwin Renn forscht und publiziert vor allem zu den Themen Risiko, Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung. Besonders hervorzuheben sind sein 2014 erschienenes Buch „Das Risikoparadox. Warum wir uns vor dem Falschen fürchten“ (Fischer: Frankfurt am Main) sowie das 2019 erschienene Buch: „Gefühlte Wahrheiten: Orientierung in Zeiten postfaktischer Verunsicherung (Budrich: Opladen).

(Copyright des Fotos: Peter-Paul Weiler)

Ombudsperson

Als Ombudsperson für die SRzG fungiert Herr Lars Gildner, Systemischer Supervisor M.A.
Er ist erreichbar per Telefon: 0163/3658553 und/oder per Email: lars.gildner@web.de.

Wer sich von der SRzG falsch behandelt fühlt oder eine Beschwerde hat, kann sich an Herrn Gildner wenden.

Büroteam

apl. Prof. Dr. Dr. Jörg Tremmel (Projektleiter „Walk for the Future“)

betreut den „Walk for the Future (W4F)“ als Projektleiter. Bei diesem regelmäßig stattfindenden Bildungsprojekt werden junge Menschen bis 35 Jahren zu Multiplikator*innen ausgebildet. Dies geschieht mit Hilfe von auditiven Lehr- und Lernmaterialien während einer mehrtägigen Wanderung. Das Grundprinzip „Lernen im Gehen“ lässt sich durch das neue Wort „Walkshop“ (als Kombination von „Workshop“ und „Walk“) auf den Punkt bringen. Die bisherigen Walkshops fanden zum Thema „Klimakrise“ (110 km) und „Kohleausstieg“ (44 km) statt. Für 2022 ist ein Walkshop in Niedersachsen zum Thema „Endlagersuche für nukleare Abfälle“ (40 km) geplant. Die Fortbewegung in verschiedenen Landschaftsräumen schafft einen Rahmen, in dem folgende didaktische Module zum Einsatz kommen:
1) das Curriculum aus auditiven Lernmaterialen, das während des Gehens angehört wird
2) der Besuch von Lernorten, die auf der Route liegen
3) abendliche Diskussionsveranstaltungen in verschiedenen Städten


Pia Krug (ehrenamtliche Mitarbeiterin)

ist nach einigen Jahrzehnten der Berufstätigkeit freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeiterin im Stiftungsbüro. Sie bringt ihre Berufserfahrung aus den Bereichen IT und Programmierung ein und unterstützt einmal wöchentlich die allgemeine Verwaltungsarbeit der Stiftung.

 

 

 

Praktikant:innen

Das Büroteam wird in der Regel ergänzt durch engagierte Praktikantinnen und Praktikanten:

Anne Bierwirth

studiert Internationale Beziehungen und Sozialwissenschaften an der Universität Erfurt. In ihrer freien Zeit kocht sie gerne, tanzt Ballett und macht Musik. Sie absolviert ein Praktikum bei der SRzG, um neben dem Studium einen direkten Einblick in die Arbeit für Generationengerechtigkeit zu erhalten. Besonders interessiert sie dabei, wie verschiedene Faktoren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenhängen.

Amarina Davies

studiert Politikwissenschaft und Romanistik (BA) an der Universität Tübingen. Zu ihren Hobbies zählt sie verschiedene Arten der Kunst wie zum Beispiel Malen und Zeichnen, aber auch Musik machen. Durch ihr Praktikum bei der SRzG möchte sie Einblicke in den Arbeitsalltag einer NGO erhalten und mehr von den Themen und den zukunftsfähigen Positionen der SRzG erfahren.

Emil Frühling

hat diesen Sommer seinen Bachelor of Arts in Europawissenschaften an der Universität Maastricht abgeschlossen. In seiner Freizeit spielt er gerne Fußball, Basketball oder Schach, hört Musik und kocht. Das Praktikum bei der SRzG möchte er nutzen, um Arbeitserfahrungen bei einer NGO zu sammeln und sich näher mit dem Thema Generationengerechtigkeit zu befassen. Besonders interessant findet er die Frage, wie generationengerechte Politik in unserem derzeitigen demokratischen System vorangetrieben werden kann.

 

Denkschmiede Gesundheit

Die Denkschmiede Gesundheit ist seit 2022 als Arbeitskreis an die SRzG angegliedert. Hier stellt sich die Denkschmiede mit ihrem persönlichen Anliegen und Engagement vor.