Die Botschafter*innen werben für Generationengerechtigkeit, arbeiten an Positionen und Projekten der Stiftung mit und geben weitere Impulse für die Stiftungsarbeit. Sie sind ehrenamtlich engagiert. Der Botschafterkreis ist auf rund 10-12 Personen im Alter bis 35 Jahre beschränkt.

Werde Botschafter*in für Generationengerechtigkeit!
Du bist jung, engagiert und möchtest langfristig und aktiv an unseren Projekten teilhaben, an den Positionen der Stiftung mitarbeiten oder die Stiftung bei Vorträgen und Presseauftritten vertreten? Du brennst für Generationengerechtigkeit und hast dich aktiv damit auseinandergesetzt? Du könntest Dir vorstellen, zum Kennenlernen des Büroteams drei Mal in unsere Zoom-Morgenkonferenz „hineinzuschnuppern“? Interesse? Wir beraten vier Mal im Jahr über die Neu-Aufnahme von Botschafter*innen. Schicke uns dein Motivationsschreiben und deinen Lebenslauf zum 31.12. / 31.03. / 30.06. / 30.09. eines Jahres als pdf-Datei.

Aktuelle Botschafter*innen

Miguel Góngora
geb. 2002 in Bogotá, Kolumbien, ist Student, Aktivist sowie ehemaliger Landesschülersprecher Berlins. Miguel sieht sich selbst als Anwalt der jungen und kommenden Generationen. Als Mitarbeiter im „Laboratorium Beteiligende Verwaltung“ des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) setzt er sich für die Transformation der Verwaltung und für das Thema Beteiligende Verwaltung ein. In seiner Jugend war er langjähriger Vorsitzender des Kinder- und Jugendparlamentes Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Vertrauensperson mehrerer Volksinitiativen wie für einen Klima-Bürger:innenrat auf Berliner Landesebene. Heute engagiert er sich unter anderem als Jugendbotschafter bei The ONE Campaign Deutschland, in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa als
Future Mentor im Eurocitiesprogramm 2022 und als Jugendsprecher der Initiative „Auf
Augenhöhe“ der Stiftung Zukunft Berlin.

Themen: Bildungsrevolution, Bekämpfung des Adultismus, Klimaneutralität, Europa des Zusammenhaltes, Erreichung von sozialer Gerechtigkeit, inklusive Integrationspolitik

Felix Beer
geb. 1993, beschäftigt sich als Transformationsforscher mit Szenarien und Transitionspfaden hin zu generationsgerechten Zukünfte. Im Fokus stehen dabei Fragen der Infrastrukturpolitik an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Urbanisierung. An diesen Themen arbeitet er derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin. Zudem will er durch neue und kreative Formate der Wissenschaftskommunikation dazu beitragen eine Brücke zwischen Theorie und Praxis, Forschung und Gesellschaft, zu schlagen. So ist er beispielsweise im Expertenbeirat von S+T+ARTS – einer transdiziplinären Initiative der Europäischen Kommission, die Kollabortionen zwischen Wissenschaft, Kunst und Technologie zur Unterstützung des EU Green Deals fördert. Zuvor studierte er Wirtschafts-, Risiko- und Techniksoziologie an der London School of Economics, Amsterdam University College und McGill University in Montreal und Amsterdam.

Themen: Infrastrukturpolitik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Städte der Zukunft, Resilienz, Zukunftsnarrative

Christopher Isensee
geb. 1992, ist Politikwissenschaftler. Schwerpunkte seines Studiums an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Hochschule Harz in Halberstadt und der Masaryikova Univerzita in Brno (Tschechische Republik) lagen in der Politischen Partizipation und in Theorien des politischen Wandels. Beruflich ist Christopher im Bereich der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit tätig. Bei der SRzG engagiert er sich besonders im Bereich der „Walkshops“ (mehr Informationen siehe hier).

Themen: Politische Partizipation, Energie und Umwelt, Politikberatung

Dr. Colin von Negenborn
geb. 1989, arbeitet als Postdoktorand im Bereich der praktischen Philosophie und Umweltethik an der Universität Kiel (CAU). Dort beschäftigt er sich mit Generationengerechtigkeit sowohl in der eigenen Forschung als auch in der Lehre. In der Forschung bringt er Volkswirtschaftslehre und Philosophie zusammen, um Interessenskonflikte im intergenerationellen Kontext zu untersuchen: Aus den Wirtschaftswissenschaften nutzt er ökonomische Analyse (z.B. spieltheoretische Modelle), aus der praktischen Philosophie die normativen Konzepte zur Bewertung von Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit. Aktuell befasst er sich in einem Forschungsprojekt mit dem Wechselspiel intergenerationeller und internationaler Gerechtigkeit.

Themen: Nachhaltigkeit, gemeinsame Entscheidungsfindung, Wahlverfahren

Luise Roither
geb. 1989, ist Gesundheitsökonomin und arbeitet hauptberuflich in der F&E von Medizintechnikinnovationen bzw. mit der Frage, wie das Gesundheits- und Pflegesystem medizinisch-technisch weiterentwickelt werden kann. 2016 hat sie eine eigene Initiative der jungen Generation im Gesundheitswesen gegründet, die Denkschmiede Gesundheit. Dort arbeiten Young Professionals als Zukunftslobbyisten und Vertreter für Generationengerechtigkeit an diversen selbstgewählten Themen. Luise hat ihr berufliches und auch einen Teil ihres privaten Lebens dem Gesundheitswesen verschrieben und ist, auch als SRzG-Botschafterin, auf der permanenten Suche nach Menschen und Organisationen, die diesen Enthusiasmus teilen und den Weg hin zu einem zukunftsfähigen Gesundheitswesen mitgehen möchten.

Themen: Gesundheitswesen, Gesundheitspolitik, Selbstverwaltung, Finanzierungsfragen des Pflegesystems, junge Netzwerke im Gesundheits- und Pflegebereich

Anna-Maria Spittel
geb. 1988, ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Ihr Studium der Rehabilitationspädagogik absolvierte sie in Dortmund und Reutlingen/Ludwigsburg, unterbrochen von einem Praxissemester in Ecuador. In ihrer Promotion befasst sie sich mit Young Carers als Zielgruppe von Beratung im schulischen Kontext. Das Interesse für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Angehörige von Familienmitgliedern mit Erkrankungen und Beeinträchtigungen und besonders für die Gruppe der Young Carers entstand in ihrem Masterstudium und setzt sich seitdem in verschiedenen Netzwerken und Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene fort.

Themen: Young Carers, Gesundheit, Bildung, Pflege

Dr. Wolfgang Gründinger
geb. 1984, ist Autor, Aktivist und Analyst. Zu seinen sieben Buchveröffentlichungen gehören u.a. „Zehn Jahre klüger“, „Alte Säcke Politik“ und „Meine kleine Volkspartei“. Nach Stationen beim deutschen Digitalverband und dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr ist er derzeit Chief Evangelist beim Berliner Solar-Startup Enpal. Das Wirtschaftsmagazin Capital sowie das Handelsblatt nahmen ihn in ihre Rankings der „jungen Elite Deutschlands“ auf. In seiner Doktorarbeit an der Humboldt-Universität Berlin befasste er sich mit dem Einfluss von Interessengruppen in der Energiewende. Zuvor studierte er Politik- und Sozialwissenschaften. Für sein Schaffen wurde er unter anderem mit dem Preis „Das Politische Buch“ ausgezeichnet.

Themen: Demografie, Junge Politik, Energiepolitik, Rente, Erbschaftssteuer, Wahlrecht

Martin Hagen, MdL
geb. 1981, ist selbständiger Strategie- und Kommunikationsberater. Zuvor war der Politikwissenschaftler in einer internationalen Unternehmensberatung tätig, als Pressesprecher im Deutschen Bundestag und als Hauptgeschäftsführer der bayerischen FDP. Martin studierte in München und Beer Sheva (Israel) und war während seiner Studentenzeit jugendpolitisch aktiv, unter anderem als Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Bayern und Mitglied der deutschen Delegation für die International Federation of Liberal Youth (IFLRY). Er ist Herausgeber des Buches „Das neue Bayern – Warum unser Land ein Update braucht“.

Themen: Bildung, Chancengerechtigkeit