Der Demografie-Preis 2016/17 befasste sich mit dem Thema „Generationengerechtigkeit messen“ bzw.  „Measuring Intergenerational Justice“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Generationengerechtigkeit anhand geeigneter Maßzahlen und Indizes gemessen werden kann. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge befassten sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der Messung von Generationengerechtigkeit. Zwar hat in den letzten Jahren das Interesse, Lebensqualität und Wohlbefinden allgemein zu messen, immer mehr zugenommen. In welchen Ländern allerdings speziell junge Menschen die besten Lebensbedingungen vorfinden, und worin diese bestehen, wird noch nicht erforscht.

Herzlichen Glückwunsch an die Autoren und Autorinnen der vier Siegerbeiträge!

 

1. Preis: Jamie McQuilkin
„Doing justice to the future: a global index of intergenerational solidarity derived from national statistics“

 

 

 

 

 

2. Preis: Laurence Kotlikoff
„Measuring Intergenerational Justice“

 

 

 

Den 3. Preis teilen sich zwei Arbeitsgruppen:

 

 

3. Preis: Natalie Laub und Christian Hagist
„Pension and Intergenerational Balance – A case study of Norway, Poland and Germany using Generational Accounting“

 

 

 

 

3. Preis: Bernhard Hammer, Lili Vargha, Tanja Istenic
„The Dissolution of the Generational Contract in Europe“

 

 

 

Die Beiträge werden in den Ausgaben 2-2017 und 1-2018 der Intergenerational Justice Review veröffentlicht.

 

Bewertet wurden die Einsendungen von einer Jury, bestehend aus:
Prof. Dr. Andromachi Tseloni (Nottingham Trent University)
Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler (Universität Bamberg)
Prof. Dr. Pieter Vanhuysse (Universität Syddansk)
Prof. Dr. Simon Caney (University of Oxford)
Prof. Dr. Winfried Kluth (Universität Halle-Wittenberg)
Dr. Andrew Mycock (University of Huddersfield)
Dr. Daniel Schraad-Tischler (Bertelsmann-Stiftung)
Dr. Maria Grasso (University of Sheffield)
PD Dr. Dr. Jörg Tremmel (Universität Tübingen)

In Zusammenarbeit mit der Intergenerational Foundation (IF) vergibt die SRzG alle zwei Jahre einen Demografie-Preis. Initiiert und finanziert wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis von der Stiftung Apfelbaum. Mehr Informationen zur Ausschreibung hier (PDF)