In Zusammenarbeit mit der Intergenerational Foundation (IF) vergibt die SRzG alle zwei Jahre einen Demografie-Preis. Initiiert und finanziert wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis von der Stiftung Apfelbaum. Für den Preis 2016/17 haben sich SRzG und IF auf das Thema „Generationengerechtigkeit messen“ bzw. englisch „Measuring Intergenerational Justice“ verständigt. Die Frage, wie Generationengerechtigkeit anhand geeigneter Maßzahlen und Indizes gemessen werden kann, wird hierbei im Mittelpunkt stehen.

Wettbewerbsbeiträge sollen sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der Messung von Generationengerechtigkeit befassen. Zwar hat in den letzten Jahren das Interesse, Lebensqualität und Wohlbefinden allgemein zu messen, immer mehr zugenommen. In welchen Ländern allerdings speziell junge Menschen die besten Lebensbedingungen vorfinden, und worin diese bestehen, wird noch nicht erforscht. Eine mögliche Fragestellung für eingereichte Arbeiten könnte z.B. sein: Wie gut reagieren verschiedene Sozialstaaten im Sinne der Generationengerechtigkeit auf die Alterung der Gesellschaft?

In den vergangenen Jahren hat das Interesse, Generationengerechtigkeit zu messen und im räumlichen sowie zeitlichen Sinne zu vergleichen, immer mehr zugenommen. Der aktuellste Ansatz, um Generationengerechtigkeit zu messen, ist der „European Index of Intergenerational Fairness“, der Anfang 2016 von der Intergenerational Foundation (IF) initiiert wurde. Anhand 13 verschiedener Indikatoren wird der Wandel der Lebenssituation junger Leute in der EU beleuchtet.

Der Einsendeschluss zur Einreichung von Arbeiten ist der 01. Juli 2017.

Es können sowohl deutsche als auch englische Arbeiten eingereicht werden.

Bewertet werden die Einsendungen von einer Jury, bestehend aus:
Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler (Universität Bamberg), Prof. Dr. Winfried Kluth (Universität Halle-Wittenberg), Dr. Daniel Schraad-Tischler (Bertelsmann-Stiftung), PD Dr. Dr. Jörg Tremmel (Universität Tübingen), Prof. Simon Caney (University of Oxford, GB), Prof. Andy Furlong (University of Glasgow, GB), Dr. Maria Grasso (University of Sheffield, GB), Dr. Andrew Mycock (University of Huddersfield, GB) und Prof. Andromachi Tseloni (Nottingham Trent University, GB)

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