Generationengerechtigkeits-Preis zu Gerontokratie und Präsentismus: die Preisvergabe!

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Zwei Arten des Generationenvergleichs finden sich in der Literatur: Momentaufnahmen zwischen Jung und Alt, sowie Vergleiche zwischen heute und morgen Lebenden, idealerweise mit Blick auf Gesamtlebensverläufe. Jede Art des Vergleichs korrespondiert mit einer möglichen Form von Ungerechtigkeit zwischen den Generationen, nämlich ersterer mit Gerontokratie und letzterer mit Präsentismus. Für diese Ausschreibung wurden Artikel gesucht, die sich mit einem der beiden Problemfelder in Bezug auf einen bestimmten selbstgewählten Politikbereich auseinandersetzen, und diesen in diese Methodik einordnen.

Die Jury hat nun ihre Entscheidung gefällt. Das Preisgeld von 6.000 € wurde unter sechs Gewinner:innen aufgeteilt:

🥇 1. Platz (je 1.000 €):
Gelila Enbaye – „Time to replace the old guard? Gerontocracy and presentism in South Sudan“
Johanna Klingenburg – „Beyond Generations: Mapping Justice by Consequences“
Joshua Steib – „Governing for Tomorrow: Global Insights into Institutionalizing Intergenerational Equity“
Alimi Salifou – „Protecting future generations in Africa: Navigating Presentism, Geopolitics and Intergenerational Justice“
Caitlin Masoliver – „Institutional Reform for the Long-term: Balancing Tensions between Technocracy and Participatory-democracy for Addressing Presentism in Policymaking“
Vankala Lasya Priya – „When youth revolt: Gerontocracy and Presentism in Nepal’s 2025 Gen Z revolution“

Sonderpreis: Lukas Pfaller – „Die Langzeitkunst und wie sie zum Design wird?“

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner:innen! Unser Dank gilt der Stiftung Apfelbaum für die Idee und die Finanzierung des Preisgelds.