Generationengerechtigkeits-Preis zum ökologischen Fußabdruck: die Preisvergabe!

Generationengerechtigkeits-Preis zu Gerontokratie und Präsentismus: die Preisvergabe!
27. März 2026
27. März 2026

2024 war es 1,55 Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1900, was einen entscheidenden Wendepunkt in der Klimageschichte der Menschheit darstellt. Als Antwort auf mangelnden Fortschritt beim Klimaschutz befasste sich dieser Call for Papers mit einem oft vernachlässigten Aspekt: der individuellen Pflicht zum Klimaschutz.
Individuelle und kollektive Verantwortung schließen sich nicht gegenseitig aus, aber das bisherige Paradigma der Emissionsminderung durch Maßnahmen der Staatengemeinschaft muss um eine individuelle Dimension ergänzt werden. Der Preis lud dazu ein, sich wissenschaftlich mit den ethischen, konzeptionellen und praktischen Aspekten des persönlichen CO₂-Fußabdrucks befassen.

Die Jury hat nun ihre Entscheidung gefällt. Das Preisgeld von 5.000 € wurde unter drei Gewinner:innen aufgeteilt:

🥇 1. Platz (je 2.000 €):
Adumaro Amabogha & Thomas Aneni – „Beyond State Policy: The Personal Carbon Footprint, Climate Equity, and the Bottom-Up Imperative in the African Region and Nigeria“
Masako Ichihara – „Exploring the Legal Obligation to Reduce Personal Greenhouse Gas Emissions Through Climate Litigation Rulings“

2. Platz (1.000 €):
Hochung Cho & Jieun Jung – „The Personal Carbon Footprint of Al: Ethical Imperatives and Strategies for Individual Al Usage“

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner:innen!
Unser Dank gilt der Stiftung Apfelbaum für die Idee und die Finanzierung des Preisgelds.